Stellwerk Controlling und Planung im Autohaus
Planungs- und Auswertungssystem für Autohäuser

Sie führen ein Autohaus, nicht elf Tabellen.

Stellwerk führt die Zahlen eines Autohausbetriebs an einer Stelle zusammen und rechnet daraus Liquidität, Spartenergebnisse und Planung fort — bis hinunter auf das einzelne Fahrzeug, bis hinauf zu dem Bericht, den Bank und Hersteller sehen wollen.

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Die Lage, die jeder Betrieb kennt

Zahlenplanung, Tagesliquidität, Bankauszüge, Spartenzahlen, Stundenlisten — jede Welt für sich gepflegt, jede mit eigenem Stand. Die Frage „Wie viel Luft haben wir auf der Linie — heute?" ist nur mit Aufwand zu beantworten, und nie mit Sicherheit. Und wenn die Bank eine belastbare Vorschau verlangt, beginnt jedes Mal dieselbe Fleißarbeit von vorn.

02

Ein Weg für alle Zahlen

Kein Betrieb stellt sein DMS um, damit ein Auswertungssystem zufrieden ist. Stellwerk nimmt die Unterlagen, die ohnehin anfallen — Kontoauszüge, Planungsmappen, DMS-Exporte, Summen- und Saldenlisten — und führt sie in fünf Stufen in eine gemeinsame Zahlenwelt.

1Ablage

Unterlagen ablegen, wie sie sind. Ohne Sortieren, ohne Umbenennen — auch mehrere Dateien auf einmal.

2Erkennung

Das System erkennt Art der Unterlage, Zeitraum und Werte. Mehrblättrige Mappen werden blattweise gelesen.

3Prüfung

Abgleich auf Dubletten, Zeitraum-Überschneidungen und Plausibilität. Das Ergebnis erscheint als Vorschau.

4Übernahme

Erst auf Freigabe. Jede übernommene Zeile bleibt mit ihrem Quelldokument verbunden — und ist vollständig rückholbar.

5Fortschreibung

Liquidität, Soll-Ist und Kennzahlen rechnen sich neu. Eine zweite Eingabe an anderer Stelle entfällt.

03

Vier Grundsätze

Jede Zahl hat eine Quelle.

Zu jedem Wert ist das zugrunde liegende Dokument hinterlegt. Jede Übernahme bleibt rückholbar — einschließlich aller daraus abgeleiteten Zeilen.

Geschätzt wird nichts.

Fehlen Daten, weist das System die Lücke aus, statt sie zu füllen. Eine Auswertung auf veralteter Grundlage wird als solche gekennzeichnet.

Geschrieben wird nur nach Freigabe.

Das System liest, prüft und meldet selbstständig. Verändert wird erst, wenn ein Mensch bestätigt hat — und jeder Vorgang wird aufgezeichnet.

Jede Rolle sieht ihren Ausschnitt.

Geschäftsführung, Bereichsleitung, Bank, Hersteller: Der Datenumfang folgt der Rolle. Was nicht freigegeben ist, wird gar nicht erst übertragen.

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Das Rechenwerk der Liquidität

Alle zahlungswirksamen Vorgänge laufen in einer Wochenrechnung zusammen: Ein- und Ausgänge je Kalenderwoche, Saldo fortgeschrieben, gegen die verfügbare Kreditlinie gestellt. Dreizehn Wochen weit, rollierend — der Zeitraum, in dem ein Betrieb wirklich steuern kann, und der Bericht, den Banken sehen wollen.

Freie Linie je Kalenderwoche · 13 Wochen rollierend Musterwerte zur Darstellung
Sofortmeldung unter 50.000 € 400 T€ 250 T€ 50 T€ KW 35KW 38 KW 41KW 44 KW 47 letzter Ist-Anker
Ist aus geprüften Quellen Fortschreibung aus der Planung Meldeschwelle
saldo(w) = saldo(w−1) + ein(w) − aus(w)

Fortschreibung je Kalenderwoche. Startwert ist der letzte geprüfte Kontostand aus den Bankbuchungen.

freie_linie(w) = rahmen − |saldo(w)|

Der noch nicht in Anspruch genommene Teil der Kontokorrentlinie — die Zahl, nach der im Bankgespräch gefragt wird.

reichweite = Wochen bis zur Unterdeckung

Meldung ergeht schon, wenn die Fortschreibung innerhalb des Horizonts in die Unterdeckung läuft — nicht erst, wenn es so weit ist.

Stabil

Freie Linie und Reichweite über den Schwellen. Die Schwellen sind je Betrieb einstellbar.

Beobachten

Die Linie trägt noch, der Verlauf verlangt Aufmerksamkeit.

Maßnahme

Unterdeckung im Betrachtungszeitraum — mit Frühwarnung, solange noch Zeit zum Handeln ist.

Keine Aussage

Datenlage veraltet. Ein System, das auf alten Zahlen Grün meldet, ist gefährlicher als eines, das schweigt.

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Was das System führt

LiquiditätVier Horizonte, eine Quelle

Tagesliquidität für die Disposition, 13 Wochen für die Steuerung, Jahresplanung für das Soll-Ist, Zweijahresplanung für Hersteller und Finanzierer — alle aus denselben geprüften Beständen.

VertriebBis auf das einzelne Fahrzeug

Stückzahlen, Umsatz und Bruttoertrag je Segment als Ziel und Ist. Jedes Fahrzeug trägt gebundenen Betrag, Standzeit und Zinslast — und wird bei Auslieferung automatisch zum Zahlungseingang in der richtigen Woche.

ServiceWerkstatt in drei Graden

Anwesenheits-, Leistungs- und Auslastungsgrad plus Erlösgrößen je Durchgang — getrennt gerechnet, damit sichtbar wird, ob ein Problem in der Werkstatt liegt oder im Auftragseingang.

TeiledienstDrei Linien, ehrlich getrennt

Eigene Werkstatt, Tresen, Gesamt — nur die Trennung erlaubt es, Service und Teiledienst getrennt zu beurteilen. Lagerwert und Reichweite fließen in die Liquiditätsbetrachtung ein.

FrühwarnungMeldungen aus dem Verlauf

Sofortmeldung bei kritischer freier Linie, Warnung bei Unterdeckung im Horizont, bei veralteter Datenlage, bei Quellkonflikten und liegen gebliebenen Übernahmen.

BerichteAusgaben statt Abschriften

13-Wochen-Bericht für die Hausbank, Jahres- und Zweijahresplanung, Sparten-, Produktivitäts- und Bestandsbericht — erzeugt aus den geprüften Beständen, jeder mit ausgewiesenem Datenstand.

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Jede Rolle sieht ihren Ausschnitt

Zugänge gehören zu genau einer Rolle und genau einem Betrieb. Das Modell ist eine Positivliste: Was nicht ausdrücklich freigegeben ist, ist gesperrt — interne Vermerke und Einschätzungen werden an externe Zugänge gar nicht erst übertragen.

RolleDatenumfangFahrzeugebeneInterne Vermerke
Geschäftsführungalle Sparten und Standorte des Betriebsvollständigja
Bereichsleitungdie eigene Sparte, alle Standorteeigene Spartenein
Hausbankausschließlich der vereinbarte Bankberichtnur im Berichtnein
HerstellerSpartenplanung und Zielerreichung im geforderten Aufbauneinnein
BeraterArbeitsebene: Maßnahmen, Klärungen, Auffälligkeitenvollständigja
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Aus der Einführung bei einem Markenhändler

Rund 42 Millionen Euro Jahresvolumen, drei Sparten, angespannte Lage, Bank eingebunden. Umgestellt im laufenden Betrieb — der Betrieb bleibt anonym, die Zahlen sind echt.

~7.000Bankbuchungen aufgenommen, jede dem Quelldokument zugeordnet
21 WochenIst-Werte lückenlos — Erfassungsquote von 81 auf 100 Prozent
27 Mio. €Aufblähung durch eine Doppellieferung — von der Belegprüfung abgefangen
Mit den aktuellen Ist-Zahlen stand die freie Linie um 91.000 Euro höher als die alte Hochrechnung zeigte. Das System hat kein Geld verdient — es hat sichtbar gemacht, was da war. Wer die eigene Lage nicht kennt, verhandelt mit der Bank schlechter, als er müsste.
Fallbericht anfordern
08

Die Einführung im Betrieb

Kein Systemwechsel, keine Umstellung der Buchführung, kein Projektjahr. Die Einführung folgt fünf Schritten — begleitet von Menschen, die Autohäuser kennen.

Bestandsaufnahme

Welche Quellen liegen in welchem Format vor, in welchem Turnus, aus welchem System.

Ersteinrichtung

Betrieb, Standorte, Sparten, Kreditrahmen, Zinsstaffel und Verrechnungssätze hinterlegen.

Erstbefüllung

Aufnahme der zurückliegenden Perioden, damit Vergleichswerte und Durchschnitte vorliegen.

Abgleich

Errechnete Werte gegen die bisherige Auswertung stellen, jede Abweichung klären.

Laufender Betrieb

Wöchentlich die Bankdaten, monatlich die Sparten- und Stundendaten — dieselbe Ablage wie bisher, nur mit einem Empfänger statt elf Tabellen.

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Die Unterlage, die mehr sagt als ein Termin

Wir führen das System nicht im Schnelldurchlauf am Bildschirm vor. Wir schicken Ihnen die Systembeschreibung — zwölf Seiten, die Aufbau, Rechenwege und Rechtemodell so beschreiben, dass Sie sie Ihrem Steuerberater und Ihrer Bank vorlegen können. Auf Wunsch dazu der Fallbericht aus der Einführung.

Wenn die Unterlage Fragen aufwirft, sprechen wir — über Ihren Betrieb, nicht über Software.

Ansprechpartner

Gregor Badstieber · Klaus-D. Stotzem